gehört zum
Kreis Ostholstein. Das Gemeindegebiet
umfaßt 64,24 Quadratkilometer. Mehr als fünfzig Quadratkilometer
werden land- und forstwirtschaftlich genutzt. Die Zahl der landwirtschaftlichen
Betriebe hat sich in den letzten Jahren aufgrund des Strukturwandels in
der Landwirtschaft verringert und beläuft sich zur Zeit auf rund 30
Betriebe. Bedeutsam ist der
Fremdendenverkehr. Die Einwohnerzahl
betrug im Januar 2000 3.513
Die Gemeinde Bosau ist insgesamt seit 1987 als Luftkurort anerkannt.
Die Gemeinde betreibt im Ort Bosau die Fremdenverkehrseinrichtungen Haus
des Kurgastes,
Dunkersche Kate, öffentliche Grünanlagen,
Badestrand, Campingplatz. Neben Übernachtungsmöglichkeiten in
Hotels und Pensionen stehen Fremdenzimmer im privaten Bereich auch in den
Nachbarorten zur Verfügung. Die Gemeinde Bosau ist mit dem gesamten
Gemeindegebiet Teil des Naturparks Holteinische Schweiz. Die Zahl
der Übernachtungen im Fremdenverkehrsbereich lag im Jahr 1999 bei
ca. 125.000.
Der
Brandschutz
in der Gemeinde Bosau wird durch acht
Freiwillige
Ortswehren gewährleistet.
In der Gemeinde ist die
Wasserversorgung
bis auf wenige Einzelanlagen (OT Majenfelde) zentral geregelt. Die Abwasserbeseitigung
ist in den Ortslagen Bosau, Hutzfeld, Brackrade und Hassendorf zentral
über den Zweckverband Ostholstein aufgebaut. In den übrigen Ortslagen
befinden sich Kleinkläranlagen entsprechend des gesetzlichen Bestimmungen.
Die Ortslagen Bosau, Hutzfeld, Brackrade, Hassendorf und Braak sind
mit
Erdgasversorgung ausgerüstet. Der Ausbau der Erdgasversorgung
in weitere Ortsteile ist vorgesehen.
Die Gemeinde hat in den Jahren 1997/98
den
Landschaftsplan und
Flächennutzungsplan für
die Gemeinde Bosau neu gefaßt. Es bestehen zur Zeit 23 Bebauungspläne
für
Baugebiete in verschiedenen Ortslagen.
Für vier Ortslagen bestehen Abrundungssatzungen. Übersichten
aus dem Flächennutzungsplan geben für die einzelnen
Ortsteile
jeweils einen umfassenden Einblick über ausgewiesene Bauflächen,
Nutzungsarten von Bauflächen und die Infrastruktur.
